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Erektionsprobleme/Sexualmedizin

Geschrieben von Martin Haydter. Veröffentlicht in Urologie für den Mann

Immer häufiger leiden Männer an Erektionsproblemen. Oftmals wird dies von den Betroffenen als peinlich empfunden und das ärztliche Gespräch vermieden.

Zahlreiche Erkrankungen können im Hintergrund stehen, z.B. Veränderungen/Alterungsprozesse an den Gefässen, Übergewicht oder ein Diabetes mellitus. Auch Störungen des Hormonhaushaltes oder Nebenwirkungen von Medikamenten sind häufige Ursachen einer Potenzsstörung. Nicht zuletzt sind in der Liste der Ursachen auch psychische Probleme, Stress und  Partnerschaftsprobleme anzuführen.

Erster Ansprechpartner für den betroffenen Patienten ist der Facharzt für Urologie.

Vor einer vorschnellen medikamentösen Therapie sollte eine urologische Basisuntersuchung erfolgen, um den Ursachen auf den Grund zu gehen. Dazu gehören unbedingt eine Ultraschalluntersuchung der Hoden und eine Bestimmung des Hormonstatus.

Gegebenenfalls wird auch eine Überweisung zu einer internistisch-kardiologischen Untersuchung erfolgen - denn "der Penis ist die Antenne des Herzens". Im Klartext bedeutet das, das Durchblutungsstörungen im Penis auch Hinweis auf Durchblutungsstörungen am Herzen sein können.

 Auch andere Probleme der Sexualität wie z.b. vorzeitiger Samenerguss gehören in die Hände des urologisch/andrologischen Facharztes.

In der Regel kann nach einer entsprechenden Abklärung auch eine geeignete Therapie gefunden werden.